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Unsere diesjährige Tour durchs südliche Afrika führte uns erneut in den Nordosten Südafrikas, in die Provinzen Mpumalanga und KwaZulu-Natal und erstmals in das kleine Königreich Swasiland.
Dabei fing es diesmal nicht so lustig an: Über 20 Stunden Verspätung durch Schneechaos auf dem Frankfurter Flughafen! Dadurch musste leider Zeit am Anfang der Tour gespart werden. Doch reichte es die landschaftlichen Höhepunkte entlang der Panorama-Route auf dem Weg zum Krüger-Park zu geniessen.
Krüger Park – für uns ein Mythos, hatten wir uns dieses Reservat nach einigen Besuchen Südafrikas noch aufgespart.
Wir sollten nicht enttäuscht werden auf dem Inyati Privat Game Reserve im westlichen Teil des Parks. George, unser Guide, war immerhin 1999 auf der Titelseite des National Geographic. Wie sich herausstellte nicht ohne Grund. In seiner 26jährigen Erfahrung als Ranger vermittelte er uns Eindrücke, die wir nie vergessen werden. Wir konnten die Big Five hautnah erleben!
Weiter ging es danach in den südlichen Teil des Krügers. Unsere Unterkunft war außerhalb des Parks. Um in den Park fahren zu können, mussten wir eine stark überflutete Brücke passieren. In Deutschland wäre diese Überquerung gesperrt gewesen! Der Name des Flusses war Programm: Crocodile River… Auf jeden Fall war es eines der aufregendsten Momente. Das Wasser bzw. die Stromschnellen gingen bis zur Scheibe unseres Hyundai. Jedenfalls hat es geklappt und ich kann diesen Artikel noch schreiben.
Als nächstes ging es nach Swasiland. Das Camp im Mkhaya Game Reserve bietet eine besondere Wildlife-Erfahrung – die Unterbringung erfolgte in offenen Hütten, die nur von einer ca. 1m hohen Mauer begrenzt werden. Hier gab es keinen Strom und man war mit der Natur auf Tuchfühlung.
Von dort aus führte die Reise zum Pongola Nature Reserve – einem Wildreservat am Pongola-Stausee. Untergebracht im luxuriösen Safarizelt fühlten wir uns hervorragend betreut. Leider waren die Affen dort nicht über unsere Weckzeit informiert, sie begannen bereits früher mit ihren morgendlichen Spielen auf unserem Zeltdach. Auch gab es hier „Schlangenalarm“. 3 Schlangen in einer Unterkunft waren mindestens 3 Schlangen zuviel…
Weiter ging es in die Nähe des Hluhluwe Game Reserve. Für uns mindestens die Nummer 2 der Naturparks im südlichen Afrika. Der Park ist nicht so groß und so hat man Zeit neben den Tierbeobachtungen auch die abwechslungsreiche Landschaft zu genießen. Auch hier, wie im Krüger, haben die Tiere sich gut an die Autos gewöhnt und sind relativ zutraulich.
Unser letztes Ziel war Shakas Rock an der Nordküste von Durban. Hier hatten wir 4 Tage Zeit den Indischen Ozean und Durban zu genießen. Ein absolutes Highlight war sicherlich der Besuch der Marine World. Und – wir konnten uns davon überzeugen, dass South Africa bereit war für die Fußball-WM. Das „Moses Mabhida Stadion“, ein Austragungsort für die WM, war jedenfalls tiptop fertig! |