Motivations-Fotos PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator on Mittwoch, den 14. April 2010 um 23:54 Uhr   

Risiko
Grundlegend kann man bei Motivations-Fotos zwischen "Motivation" und "Demotivation" unterscheiden. Beide Kategorien haben gemeinsam, dass sie meist eine Geschichte erzählen. Die Fotos stellen meist eine Momentaufnahme dar, d.h. es gibt einen undokumentierten Vorlauf, bei dem scheinbar etwas passiert ist oder aber es wird noch etwas nach der Momenaufnahme passieren, man kann den weiteren Verlauf vorhersagen. Oft werden auch Sprichwörter gerne fotografisch umgesetzt. Hier ist die Chance, dass der Betrachter "abgeholt" werden kann, sehr groß! Sobald über das Bild ein Zugang zu dem Betrachter erfolgt, kann die Botschaft, die Aussage des Bildes, übermittelt werden. 


Es gibt Fotos, die hintergründig "sehr böse" sein können oder aber im Gegenteil sehr flach sind, dass der Effekt kaum noch zum tragen kommt. Es gibt mahnende oder warnende Botschaften. Botschaften, die Vorurteile bedienen oder sogar halb voll oder halb leerMinderheiten diskriminieren können. Beliebt sind z.B. Manager-Themen. Umwelt-Botschaften sollen den Betrachter meist aufrütteln und ihn dazu bringen sein Verhalten zu überdenken. Unterstützend kann auch ein Titel sein, der direkt auf dem Bild die Botschaft in Kooperation mit der Bildaussage übermitteln soll.

 

(De-)Motivationsaufnahmen sollen zum Nachdenken anregen. Sie sollen abstoßend oder anziehend wirken oder aber auch sehr häufig zum Lachen anregen.

 

Die Planung einer Aufnahme gestaltet sich meist aufwendig. Wie bereits oben beschrieben, muss der Fotografierende ja einen Ausschnitt einer Geschichte darstellen. Häufig wird eine Geschichte auch durch eine ungewöhnliche Objekt-Quantität, durch Wiederholung gestützt, die wiederum im Kontrast zu einem einzelnen Objekt steht.

 

 

Die IdeeZum Beispiel habe ich bei den Foto "Die Idee" mehrere matte nicht leuchtende Glühbirnen fotografiert und dazu eine einzelne klare und leuchtende klassische Glühbirne. Diese Aufnahmen sind bei den Agenturkunden sehr beliebt. Die Lampe symbolisiert die Idee, die Leuchte unter den Nichtleuchtenden. Das klare Glas der leuchtenden Glühbirne steht in Kontrast zu den matten dunklen Lampen. Man spricht ja auch davon, dass jemandem ein Licht aufgegangen sei.

Die Schwierigkeit war, die leuchtende Glühbirne ohne Fassung mit Strom zu versehen. An die Fassung wurden dünne Kabel gelötet, die anschließen wegretuschiert wurden (Achtung: bitte nicht nachmachen, da es lebensgefählich sein kann)

 

Weitere Aufnahmen in der Galerie "Motivation".

Aktualisiert ( Donnerstag, den 15. April 2010 um 10:47 Uhr )
 

08. winkelewski-Fotografie

ueber-mich-intro

Herzlich Willkommen auf winkelewski - fotografie.

Hier finden Sie einen Querschnitt meiner Ar-beiten, eine Menge an Hintergrundinfos als auch Interaktionen, wie z.B. das "Blue Hour Tool" zur Berechnung der fotorelevanten Zeit in der Blauen Stunde. Ich werde die Seite immer weiter aktualisieren und ausbauen und freue mich über Ihre Anregungen und Kritik. Ich wünsche hier einen angenehmen Aufenthalt und eine kurzweilige Zeit!

09. BERLIN-FOTOGALERIE: MAKING OF





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